Frauen-Eishockey ist etwa seit den 80er-Jahren ein nennenswertes Thema. Der Sport wird von Frauen in vielen Ländern ausgeübt. Eishockey ist jedoch nach wie vor eine Männer-Domäne und Frauen brauchen daher Durchhaltevermögen und Geduld, um sich hier zu behaupten. In Nordamerika oder Kanada findet Fraueneishockey wesentlich mehr Beachtung als etwa in europäischen Ländern. Frauenteams werden zudem größtenteils noch von Männern trainiert. Betrachten wir die Jahresgehälter der Nationalspielerinnen in den USA gegenüber den männlichen Nationalspielern, bekommen die Frauen nur einen kleinen Bruchteil dessen, was die Männer erhalten. Die Eishockeynationalmannschaft der Männer wird von USA Hockey, dem amerikanischen Hockey-Verband, organisiert.

In Europa entwickelte sich Fraueneishockey zunächst in Ländern wie Finnland, Norwegen, Schweden und Dänemark. Bereits 1923 versuchten sich schon mutige Frauen in diesem Sport, was damals wahrscheinlich viel belächelt wurde. Und zwar traten sie bei einem Hundert-Meterlauf mit einem Fußball an, der wahrscheinlich den Puck darstellen sollte. Mit einem Eishockeyschläger brachten sie ihn ins Ziel. Daran sieht man wieder, Frauen scheuen sich vor nichts, um ihr Ziel zu erreichen. Dennoch wurde 1930 bei einem Eishockey-Kongress eine Entscheidung über die Einführung des Frauen-Eishockeys vertagt. Bis in die späten 70er hielten sich die Vorbehalte, denn Frauen sprach man ein geringeres Leistungsvermögen zu, eine Einschätzung, die sie in späteren Jahren erfolgreich korrigieren konnten.

Fraueneishockey in Deutschland

Erstmals in den 80er-Jahren wurde Frauen-Eishockey auch in Deutschland populär, aber ohne Ligen. Und 1983 gab es bereits siebzehn Vereine, die diesen Sport für Frauen anboten. Obwohl 1988 die Fraueneishockey-Bundesliga gegründet wurde, waren alle Spielerinnen Amateure, deren traurige Bilanz es war, dass sie alle Kosten selbst tragen mussten. Außerdem kamen zu Spielen der Frauen, die sich nicht bedeutsam von denen der Männer unterschieden, wesentlich weniger Zuschauer. Zudem ließ die Medienpräsenz sehr zu wünschen übrig, obwohl die Damen sehr beachtliche Erfolge nachweisen konnten.

Jedoch zeigten und zeigen die Frauen einen guten Sport. Sie sind mit vollem Einsatz und mit Herzblut dabei, daher haben sie großen Respekt mehr als verdient. Und obwohl Frauen in verschiedenen Altersklassen im Eishockey aktiv sind, wird Frauen-Eishockey von vielen noch als Randsportart betrachtet. Frauen trainieren jedoch genauso hart wie Männer, sie halten sich fit und haben Wertschätzung für ihre Leistungen verdient. Eishockey-Frauen zieht es wahrscheinlich zum Relaxen in ein gemütliches Ski-Hotel wie ins skilodgeengelberg.com/de/, um mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Hier können sie sich erholen, denn Frauen-Eishockey ist stark im Kommen und im nächsten Match müssen sie wieder alles geben. Die starken Frauen gewinnen zunehmend Sympathien und Fans durch ihren unermüdlichen Einsatz.

Stars im Fraueneishockey

Die Kanadierin Manon Rhéaume ist eine der besten weiblichen Keeper der Welt. Trotz ihrer Leistungen und ihres Engagements wurde ihr der Zugang in die Männer-Ligen verwehrt. Zusammen mit der kanadischen Nationalmannschaft konnte sie anständige Erfolge verbuchen. Die kanadischen Eishockey-Frauen wurden 1992 und 1994 Weltmeister.

Die deutsche Torhüterin und Feldspielerin Viona Harrer schaffte es, sich beim männlichen Profiverein Tölzer Löwen durchzusetzen. Davor war sie Torhüterin der deutschen Nationalmannschaft und auch bei diversen Herren-Mannschaften mit von der Partie.

Die Kanadierin Hayley Wickenheiser war nicht nur eine der besten Eishockey-Spielerinnen der Welt, sondern die erste Frau, die in einer männlichen Profiliga ein Tor erzielte.

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